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Die Sorge um meine Söhne lässt mir keine Ruhe

 

Für seine Rolle als fliegender Notarzt riskiert der TV-Star Kopf und Kragen. Als Familienvater ist er eher ängstlich.

 

Als Dr. Michael Lüdwitz seilt er sich aus fliegenden Hubschraubern ab, begibt sich in Lebensgefahr und rettet Schwerverletzte: Rainer Grenkowitz, Hauptdarsteller in der RTL-Actionserie „Medicopter 117“. Aber wenn der 43jährige zu Ehefrau Gisela (47) und den beiden Söhnen Manao (16) und Jeremy (3) in sein Frankfurter Haus kommt, zeigt er sich von seiner wahren, einer ängstlichen Seite. Seit 3 Jahren spielt Grenkowitz nun schon den unerschrockenen Helikopter-Arzt und sagt sich selbst, „dass die Dreharbeiten in Österreich immer noch wie ein Abenteuer sind“. Auch wenn ihm heute nicht mehr so die Knie schlottern wie früher. In der Serie ist der gebürtige Berliner aber schon mit so vielen grausamen Geschichten konfrontiert worden, dass er überall lauernde Gefahren für seine Kinder sieht. „Meine Jungs sind zwei ganz tolle Burschen, aber besonders Jeremy ist äußerst lebhaft. Da muss ich mich hin und wieder schon selbst beruhigen, dass ihm schon nichts passieren wird“, gesteht der Familienvater. Die Sorge um seine Söhne lässt ihm keine Ruhe. Aber er weiß ganz genau, dass es „falsch wäre, ihnen zuviel zu verbieten“. Also hat Rainer Grenkowitz seinem Sohn Manao erlaubt, in diesem Sommer mit einer Jugendgruppe in den Urlaub zu fahren – auch wenn es ihm nicht ganz leicht gefallen ist. „Na, ja. Mit seinen 16 Jahren ist er schon fast erwachsen und geht ganz prima seinen eigenen Weg. Auch bei Jeremy muss ich mich wohl langsam daran gewöhnen, dass er nicht mehr mein kleines Baby ist“, sagt der Action-Darsteller traurig. Ihm geht die Entwicklung seiner beiden Jungs einfach ein bisschen zu schnell. „Wenn ich während der neunmonatigen Dreharbeiten nur am Wochenende nach Hause kommen kann, tut es manchmal schon ein wenig weh, die vielen kleinen Fortschritte in der Entwicklung meiner Kinder verpasst zu haben“. Aber die Grenkowitz-Männer halten regelmäßigen telefonischen Kontakt und führen „richtig tolle Gespräche“, freut sich Rainer.

 

Der Lauf der Dinge und die damit fortschreitende Entwicklung der Kinder verspricht aber auch Vorteile: „Wenn Jeremy in zwei Wochen in den Kindergarten kommt, hat Gisela endlich wieder mehr Zeit, sich ihrem Beruf zu widmen – der Psychotherapie.“ Die zweifache Mutter betreibt in Frankfurt eine eigene Praxis. Aber damit nicht genug, nebenbei leitet sie auch noch Kurse zum Thema „Kombination aus der buddhistischen Meditationslehre und den westlichen Therapieformen. In Europa eine Neuheit, aber eine, die mit „sehr großem Interesse aufgenommen und angewendet wird“, berichtet der seit 16 Jahren glücklich verheiratete Grenkowitz.

 

(Quelle: Frau im Spiegel, Heft 39/99)

 

 

Rainer Grenkowitz: Der Arzt aus der Serie „Medicopter 117 . Jedes Leben zählt“

 

Er spielt viele Rollen – aber nicht jede, wie er selbst sagt. Man erinnere sich an die Komödie „Meier“, die Grenkowitz zum großen Durchbruch verhalt, an „Praxis Bülowbogen“, „Soko 5113“, „Lieblich Kreuzberg“, oder „Unser Charly“. In „Medicopter 117“ spielt er den Arzt Dr. Michael Lüdwitz. Birgit Russell hat mit ihm über seinen Job, seine Ansichten und Absichten gesprochen.

 

StippVisite:  Herr Grenkowitz, macht es Ihnen Spaß, einen Arzt spielen?

 

Rainer Grenkowitz: Spaß macht es schon, aber das ist ja kein Arzt im herkömmlichen Sinne, sondern für Extremsituationen. In echt könnte ich das nicht tun, ich habe großen Respekt von den „wirklichen“ Notärzten.

 

Hören Sie manchmal Ärztestimmen zu der Serie?

 

Ja, die monieren sich darüber, weil es nicht authentisch ist. Wir wollen aber unterhalten, die Notfallarbeit ist dabei sekundär. Außerdem erlebt der wirkliche Arzt in zehn Jahren soviel Extremsituationen wie ich in den Filmen. Bei uns spielt ja in erster Linie der kriminelle Hintergrund eine Rolle.

 

Wird man als Serienstar für andere Rollen unglaubwürdig?

 

Das Gefühl habe ich nicht. Ich achte sehr darauf, völlig unterschiedliche Rollen zu spielen. Mal ist es der „Tatort“ – übrigens „Mord am Fluss“ ist im September zu sehen – oder „Polizeiruf 110“. Die Auswahl der Drehbücher ist ungeheuer wichtig für das Image.

 

Haben Sie denn im Privatleben auch schon Krankenhausluft geschnuppert?

 

Privat nur einmal, als mir mein Blinddarm entfernt wurde. Ich war sechs. Beim Drehen sind wir häufig in der Klinik. Ich bin froh, wenn ich wieder draußen bin. Trotzdem hat die Medizin einen hohen Stellenwert in der Familie. Meine Frau ist Psychotherapeutin mit Praxis in Frankfurt. Da bekomm ich einiges aus dem wirklichen Leben mit.

 

Sie haben 2 Kinder? Wie funktioniert das Familienleben?

 

Ja, 4 und 16 Jahre alt. Aber da wir eine verrückte Familie sind, bekommen wir alles wunderbar unter einen Hut. Ich bin zwischen und während der Dreharbeiten immer wieder zu Hause. Ich finde nicht, dass die Kinder darunter leiden. Im Gegenteil, sie sind ungeheuer selbstständig. Und wenn ich hier bin, bin ich ganz da!

 

Was halten Sie vom deutschen Kinofilm?

 

Ein Thema für sich. Ich finde, auf diesem Gebiet ist Deutschland immer noch Provinz. Die deutschen Akteure verstecken sich zu sehr hinter der Kunst, statt mal richtig „ins Eingemachte“ zu gehen wie die Amis. Das wirkt viel authentischer. Ich glaube, man nimmt sich hier zu wichtig. Der Ami ist da völlig anders, er hat kein Problem damit, Neurosen darzustellen und selbst aus dem inhaltslosesten Film einen fesselnden Kinohit zu machen.

 

Haben Sie Vorbilder?

 

Harrisson Ford und Roberto Beningni.

 

Und was wäre Ihre Lieblingsrolle?

 

Ich möchte gern mal eine Doppelrolle spielen.

 

Abschließend möchte ich gerne wissen, was Sie den Lesern der StippVisite empfehlen.

 

Ich finde, alle Krankenhäuser sollten in Heilehäuser umbenannt werden. Das Personal sollte mehr Geld bekommen, weil es unterbezahlt ist. Und ich wünsche mir, dass alle gesund werden und gesund bleiben. Ja, natürlich würde ich mich freuen, wenn Sie ab Mitte März wieder „Medicopter“ einschalten.

 

Danke für das Gespräch und viel Erfolg weiterhin.

 

(Quelle: StippVisite 1/2000)

 

 

 

Rainer Grenkowitz: Meine Frau und ich haben uns das Fremdgehen erlaubt

 

Der Fernsehstar führt eine ungewöhnliche Ehe.

 

Derzeit ist er noch in neuen Folgen der spannenden Serie „Medicopter 117 – Jedes Leben zählt“ auf dem Bildschirm zu bewundern. Rainer Grenkowitz macht als fliegender Arzt eine prima Figur, und nicht wenige Fans werden traurig sein: Der Fernsehstar will nie wieder im roten Rettungsanzug vor der Kamera stehen. Er hat Abschied von der Serie genommen, um sich neuen Herausforderungen zu stellen.

 

„Meine Rolle als Dr. Lüdwitz hat mir viel Spaß gebracht“, sagt der gut aussehende 44jährige im Gespräch mit Neue Post. Aber mein Lebensmotto lautet: Höre auf, wenn es am schönsten ist. Ich möchte mal wieder etwas anderes machen. Loslassen zu können, finde ich wichtig, und das nicht nur in beruflicher Hinsicht.

 

Mit seiner attraktiven Frau Gisela ist Rainer Grenkowitz schon lange glücklich verheiratet. Sohn Manao (16) und Nesthäkchen Jeremy (3) machen das Familienleben im schönen Haus in Frankfurt perfekt. Tolerant zu sein und anderen seine Freiheiten zu lassen, sind für den Schauspieler auch im engsten Kreis keine leeren Worte. So führt er eine ziemlich ungewöhnliche Ehe.

 

„Meine Frau und ich haben uns das Fremdgehen erlaubt“, berichtet Rainer Grenkowitz ganz offen. Wer zu sehr aufeinander hängt, gefährdet seine Beziehung. Eine Ehe kann an Eifersucht zu Grunde gehen, die Gefühle ersticken, wenn man dem Partner zu wenig Raum lässt. Eine lebenslange Treue kann es nicht geben, die Liebe entsteht immer wieder neu.

 

Trotz dem Bekenntnis zum Seitensprung ist er sich mit seiner Gisela einig, dass sie niemals ihre Familie gefährden wollen. Und ihm wird auch ein bisschen mulmig zumute, wenn er sich seine Liebste ernsthaft in den Armen eines anderen Mannes vorstellt.

 

Dennoch meint er: Üben übt. Man muss den Partner immer wieder freigeben. Jeder muss sich selbstständig entwickeln können. Angst vor der Veränderung ist gefährlich, und nur in einer offenen Ehe wachsen die Gefühle und das Vertrauen füreinander.

 

Bis jetzt gibt ihm die Harmonie in seiner Partnerschaft Recht. Das mag nicht zuletzt daran liegen, dass Rainer und Gisela Grenkowitz beide nach den Grundregeln des Buddhismus leben. In dieser asiatischen Glaubenslehre, die vor rund 2500 Jahren aus dem indischen Religionsstifter Siddharta begründet wurde, sind Meditation und Selbstbestimmung sehr wichtig.

 

„Gisela und ich sind seelenverwandt“, so der Künstler. „Unsere gleiche Lebenshaltung ist das Fundament unserer Ehe. Nicht nur für unsere Söhne wollen wir für immer zusammen bleiben. Wir sind uns der irren Verantwortung bewusst, die aus unserer Einstellung zum Leben und zur Liebe erwächst. Nicht nur für den Ehepartner, sondern auch für die jeweils anderen, die ja immer begreifen müssen, dass sich nie etwas Ernstes entwickeln kann. Der Dritte im Bunde muss das aushalten können, was natürlich auch nicht einfach ist. Für uns bedeutet jedenfalls diese Art der offenen Ehe die einzige Form des Miteinander-Glücklichseins.

 

(Quelle: Neue Post 43/01)

 

 

 

Buddhismus in der Gesellschaft

Hin und Weg vom Dalai Lama

 

TV- und Medicopter 117-Arzt Rainer Grenkowitz schwört seit seinem 1. Kontakt mit dem Oberhaupt der tibetanischen Buddhisten auf Homöopathie und auf Gedanken als Medizin. „Denkt man gesunde Gedanken, ist auch der Körper gesund“. Auch seine Söhne Manao und Jeremy erzieht der Hobby-Doktor im Sinne der buddhistischen Medizin. „Sie sind noch nie mit Antibiotika behandelt worden“.

 

(Quelle: Hamburger Morgenpost 12.02.2003)

 

 

Rainer Grenkowitz:

Familienferien inklusive Abenteuer, Romantik und Spaß

 

Nach sechs Jahren Urlaubspause wollte der „Medicopter“-Star nur für seine Frau und das Kind da sein.

 

Ganz kann es Rainer Grenkowitz noch nicht fassen, dass er tatsächlich am Strand der türkischen Riviera übers Meer schaut. Seit sechs Jahren der erste Urlaub – für den vielbeschäftigten Schauspieler („Medicopter 117“) und seine Familie war es höchste Zeit, einfach mal gemeinsam abzuschalten. Im Club Aldiana in Belleck fand der TV-Star die verdiente Erholung.

„Ich hatte ganz vergessen, wie schön Urlaub sein kann“, sagt der 47jährige und meint damit nicht faules Herumliegen in der Sonne. Gemeinsam mit Ehefrau Gisela und Sohn Jeremy (6) ging er im Land zwischen Orient und Okzident auf Abenteuersuche. Ob beim Kamelreiten oder Katamaransegeln, der Sprössling war begeistert von den Ideen seines Papas, den er sonst so selten zu Gesicht bekommt.

 

„Harte Zeiten in der Ehe sind natürlich“.

 

Rainer Grenkowitz seinerseits ist sichtlich stolz auf seinen Jüngsten. „Unser Jeremy hat hier Schwimmen gelernt“, erzählt er. „Das findet er natürlich sehr aufregend.“ Sohn Manao (18) sei daheim geblieben, um das Haus zu hüten. Fast 13 Jahre trennen die beiden Kinder. „Das ist aber kein Problem“, versichert Vater Rainer Grenkowitz. „Die beiden lieben sich.“

So wie der Schauspieler seine Ehefrau Gisela. Seit zwanzig Jahren verheiratet, hat das Paar in der Vergangenheit alle Höhen und Tiefen erlebt. „Harte Zeiten in einer Ehe sind ein ganz natürlicher Prozess“, findet Rainer Grenkowitz. „Ich glaube, dass eine fruchtbare Beziehung viel mir Arbeit zu tun hat. Und dass man den Partner so lassen muss wie er ist.“ Mit anderen Worten heißt das: Toleranz steht für ihn an oberster Stelle. So wird auch schon mal ein Seitensprung akzeptiert, wie der Künstler erklärt. „Das kann passieren. Im Moment gibt es das aber weder bei mir noch bei meiner Frau.“

 

Die erste Begegnung mit seiner Gisela

 

Im Gegenteil: Die gemeinsamen Stunden unter türkischer Sonne haben auch ein wenig Romantik in das oft stressige Leben des Serienstars gezaubert. Verträumt erinnert er sich an die erste Begegnung mit seiner Gisela. „Das war im Theater der Jugend in München. Sie war Praktikantin, ich Schauspieler. Sie kam die Treppe rauf, ich ging runter. Wir haben uns gesehen und verabredet.“ Doch warum in alten Erinnerungen schwelgen, wenn die Realität so wunderschön ist? Rainer Grenkowitz meint lächelnd: „Der nächste Urlaub darf einfach nicht wieder so lange auf sich warten lassen.“

 

 (Quelle: Neue Post 9/2003)

 

Rainer Grenkowitz; Unser neues Leben ist ein Abenteuer

 

Er hat es gewagt! Rainer Grenkowitz (49, „Medicopter 117“) hat in Deutschland alles aufgegeben und verkauft: Haus, Auto – einfach alles und ist mit Sack und Pack, das heißt, mit Ehefrau Gisela und seinem achtjährigen Sohn Jeremy, nach Bali gezogen, „Unser neues Leben ist ein Abenteuer“, erzählt er fröhlich und erklärt, dass er nicht zum Faulenzen hierher gekommen ist. „Wir arbeiten hier und das nicht wenig.“ Der Schauspieler führt zusammen mit seiner Frau das Bali Mandala Resort (www.balimandala.com), einer Art „Garten Eden“ für Menschen, die mal wieder auftanken müssen. Damit erfüllte er sich einen Traum! „Wir möchten das Resort zu einem Ort machen, an dem man das Gras unter den Füßen spüren kann und die Schönheit der Ursprünglichkeit erlebt“, schwärmt der Star, der aber trotzdem weiter vor der Kamera steht. Und wie empfindet sein Sohn das neue Leben? „Jeremy ist Tag und Nacht an der frischen Luft und entwickelt sich immer mehr zu einem kleinen Wildpferd. Er hat einen Privatlehrer, da es in der Nähe keine Schule gibt und spielt mit seinen balinesischen freunden Fußball.“ Das perfekte Paradies!

 

(Quelle: Frau mit Herz, Nr. 01/2005)

 

Rainer Grenkowitz

 

Er ist seit 24 Jahren mit seiner Frau zusammen. In „Lisa“ verrät er, was er dabei gelernt hat.

 

„Treue ist nicht das Wichtigste, was zählt, ist die Liebe“.

 

Ein kerniger Typ, der zupacken kann und hinreißend blaue Augen hat! Mit Rainer Grenkowitz würden wir auch gerne nach Schweden auswandern. Das hat er nämlich getan – zumindest kurzfristig – für den Liebesfilm „Inga Lindström: Entscheidung am Fluss“. Silke Bender sprach für „Lisa“ mit ihm über die offene Ehe, Aussteigerglück und die Kunst der Liebe.

 

Lisa: Wie in Ihrer Filmrolle als Jonas sind Sie auch privat ausgewandert – nach Bali. Hängen Sie jetzt Ihren Job an den Nagel?

R.G. Schöne Rollen werde ich nicht ausschlagen. Aber ich möchte nicht mehr alles machen müssen. Daher haben wir auf Bali eine Hotelanlage gekauft – als 2. Berufsstandbein. Das war ein lang gehegter Lebenstraum.

 

Lisa: Fühlen Sie sich dort, nach nun knapp einem Jahr, schon heimisch?

R.G. Ja. Das Lebensmotto ist sehr langsam, doch ich habe gelernt, es zu genießen – dank meiner buddhistischen Lebenseinstellung. Mein kleiner Sohn Jeremy dagegen war von Anfang an begeistert. Er geht auf eine einheimische Schule und ist schon ein richtiger kleiner Balinese.

 

Lisa: Und die Sprache?

R.G. Jeremy spricht schon besser balinesisch als ich. Aber man kommuniziert eh anders als in Deutschland, die Menschen verstehen einen ohne Worte. Das ist einzigartig.

 

Lisa: Was war der Grund, Deutschland den Rücken zu kehren?

R.G. Der Dalai-Lama predigt Friedfertigkeit, die habe ich für mich und meine Familie auf Bali und in der Meditation gefunden. Außerdem fand meine Frau, es müsse bei uns mal wieder etwas Neues passieren. Und Bali passte ganz gut, denn Gisela hat einen Faible für Asien, sie ist nämlich in Indien aufgewachsen.

 

Lisa: Sie sind 24 Jahre zusammen, was verbindet Sie?

R.G. Die Liebe. Dass wir uns unsere eigene Entwicklung gestatten, die uns mal voneinander weg, aber auch wieder nahe bringt. Außerdem haben wir beide keine bürgerliche Vorstellung von der Liebe.

 

Lisa: Was heißt denn das?

R.G. Verlässlichkeit ist uns wichtiger als Treue. Selbst wenn es mal einen anderen Menschen in unserer Beziehung gibt, wir sagen uns immer die Wahrheit, auch wenn es schmerzt.

 

Lisa: Klingt sehr theoretisch: Sind Sie nicht eifersüchtig, wenn Ihre Frau einen anderen begehrt?

R.G. Sicher, Eifersucht ist das schlimmste aller Gefühle. Doch ich versuche, das auszuhalten. Der Buddhismus lehrt Frieden und Toleranz, der Glaube hat mich gelassener gemacht.

 

Lisa: Und Ihre Frau, hat sie keine Angst, Sie an eine andere zu verlieren?

R.G. Ein bisschen vielleicht. Aber sie weiß auch, dass es keine andere Frau auf der Welt gibt, mit der ich mein Leben so hätte teilen wollen. Denn nur sie fasziniert mich immer wieder neu.

 

 

 

 
     

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